Diese Webseite nutzt sogenannte Cookies, um bestimmte Funktionalitäten zur Verfügung zu stellen. Mit dem Besuch unserer Webseite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.

Stefan Halbscheffel

Malerei - Zeichnung - Projekte - Workshops

skulpturbad2geoeffnetwaende-webskulpturbad2geschlossen4-webskulpturbad2geschlossenwandoeffnung-web

 

Skulpturbad

Grundidee


Von der ursprünglichen Idee, dieses Bad als vollkommen freie skulpturale Form zu entwickeln, mußten wir während der Entwicklungsphase Abstand nehmen, weil die Realisierung nur zu nicht zu vertretenden Kosten möglich gewesen wäre.

Schon in der Ideenphase hatten wir ein weiteres Bad mit sehr ähnlichen Wirkungen in die engere Wahl gezogen, welches nun gemeinsam weiterentwickelt wurde. Die Grundidee, ein Bad als eigenständigen Körper zu behandeln, der selbst als Ganzes in einem Raum steht, kommt auch hier zum Tragen.

Außen reine plastische Form, undurchdringliche Oberfläche, geheimnisvolles Objekt, innen Bad gänzlich neu verstanden, alle möglichen Aspekte und Assoziationen beherbergend.

Das ganze Bad als skulpturale Einheit kann deshalb auch im Prinzip überall hingestellt werden, von uns favorisiert wird aber die Präsentation in einem fast museal anmutenden Raum, der diese Skulptur umschlossen hält und somit die Relation der Skulpturform zum Umraum spürbar werden läßt. Hier läßt auf den ersten Blick nichts auf den eigentlichen Inhalt - das Bad - schließen. So kann der Besitzer diese "Badezimmers" im umgebenen Raum auch verweilen und sich sein Bad ansehen wie ein Kunstwerk. Gleichzeitig sendet dieses Objekt Signale in den Außenraum, die diesen in Form von Lichtspielen, Projektionen, Laufschriften zum inhaltlich gestalteten Raum werden lassen, der das objekthafte der Badeskulptur noch verstärkt.

skulpturbad2geoeffnetgrundriss-web

In geöffneter Form vollzieht sich eine Metamorphose zu einem vollkommen anderen Raumerlebnis. Die Einzelsegmente bilden dann zusammen mit den Wänden des Außenraumes jeweils neue Räume.
Auch dieses Bad soll von den Besuchern betreten werden.
Die Gestaltung basiert auf einer Grundidee der Studentin Christine Bloeß und wurde in der Gruppe weiterentwickelt und optimiert. Die jeweilige die einzelne Badsituation enthaltenden Zelle wurde von je einer der beteiligten Studentinnen gestaltet.

Außenraum


Quadratischer Grundriß mit einer Kantenlänge von 418 cm. Tür mit 80 cm Durchgangsbreite in einer Ecke der Wand. Wandkonstruktion in 6 cm Leichtbauweise (Gipskartonplatten auf Unterkonstruktion). Die Wände haben eine Höhe von 280 cm und werden innenseitig weiß gestrichen. Auf den Außenseiten wird die Entwicklung dieses Bades dokumentiert. Die Decke wird in Leichtbauweise ausgeführt und nimmt vier Einbau-Deckenstrahler auf. Die Bodengestaltung besteht aus durchgehendem, glänzendem PVC-Bodenbelag in vorzugsweise dunkelblauer Farbe.

Skulpturbad


Innenraum - Skulptur

Der das eigentliche Bad beherbergende innere Raumkörper wird ebenfalls in einer Grundkonstruktion in Leichtbauweise ausgeführt und in den durch den kreuzförmigen Grundriß sich ergebenden 90º-Öffnungen durch radialgebogenen Türen abgeschlossen, die den ganzen Raum zu einer zylindrischen Skulptur mit 250 cm Höhe machen. Zur Decke des Aufstellungsraumes hin entsteht ein Abstand von 30 cm. Dieser Abstand ermöglicht das Austreten von Licht aus dem nach oben offenen Zylinder, was die skulpturale Wirkung noch verstärkt und um einen weiteren Aspekt erweitert. Der Durchmesser des Zylinders beträgt 286 cm.
In Verbindung mit dem Grundriß des Außenraumes ergibt sich bei geöffneten Türen der jeweiligen Zelle, die an die angrenzende Wand anstoßen, ein neuer Raum, in dem sich das eigentliche Bad-Element (Dusche, Wanne, Waschbecken oder Toilette) befindet.

Scroll to top